Ich hasse Insektenstiche – Ich liebe Cremes

Insektenstiche sind so ziemlich das Nervigste, was der Sommer zu bieten hat. Abgesehen von Rasenmäherlärm Samstagnachmittag. Oder fliegende Bälle am Strand. Oder Selbstdarsteller im Freibad. Oder …. egal, ich hasse Insektenstiche. Und damit ich nicht auch noch die Insekten hasse, habe ich immer eine Salbe aus Spitzwegerich bei mir. Selbst gemacht!

Spitzwegerichblätter sind hervorragende Futterergänzungen für Pferde und für Hunde. Ein paar Gramm am Tag zum Futter gemixt helfen hervorragend bei Atemwegserkrankungen, stärken das Lungengewebe und sorgen für rasche Entschleimung. Beim Menschen werden die Spitzwegerichblätter als Tee genutzt und sorgen für eine Beseitigung der Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie zur Linderung von Husten. Und die Insektenstiche?

Die gleichen Wirkstoffe, die unsere Atemwege auf Vordermann bringen, sind es auch, welche die lästigen Nebenwirkungen von Insektenstichen aufheben. Bei Stichen von Wespen, Bremsen, Mücken oder wenn man wieder einmal mit Brennnesseln in Berührung kam, schützt eine Salbe aus Spitzwegerich vor Schwellungen und Juckreiz. Zudem unterstützt sie die Selbstheilungskräfte des Körpers bei Blauen Flecken, Prellungen und Wunden.

Die Herstellung ist -wie stets- simpel. Wie immer bei diesen naturbelassenen Salben stellt man erst ein Kräuteröl her und dann die Salbe. Als Basis nehme ich die entkeimten und getrockneten Blätter vom Maple River Spitzwegerich. Da weiss ich, dass ich eine gute Rohware erhalte. 500g feinste, geschnittene Blätter des Spitzwegerich gibt es dort schon für € 9,70 – das reicht dann auch gleich für etliche, vollmundige Teeaufgüsse. Und natürlich findet man im Kräuterdepot von Maple River Nutrazeutika auch grössere und kleinere Mengen, jeweils in wunderschönen Deko-Boxen aus Weissblech für die Küche.

Zur Ölherstellung: Man nimmt eines dieser Gläser mit Schraubverschluss, füllt das mit den geschnittenen Spitzwegerichblättern zu Zweidrittel und füllt es mit Olivenöl auf, bis die Blätter bedeckt sind. Dann verschliesst man das Glas, schüttelt es einmal täglich ein wenig, um den Inhalt zu bewegen. Nach zwei Wochen giesst man den Inhalt durch ein Sieb, wiegt den Rest und giesst ihn in einen Topf. Fertig ist das Kräuteröl.

Und dann gleich zur Salbe: Pro 100ml Kräuteröl nimmt man circa 10 – 12g Bienenwachs (Bioladen) oder die doppelte Menge Lanolin (Wollwachs). Wachs und Öl schüttest Du zusammen und erhitzt es im Wasserbad (also den Topf ins Wasser, nicht Du Dich), bis das Wachs geschmolzen ist. Zwischendurch immer schön mit einem Holzlöffel o.ä. rühren. Um zu schauen, ob die Salbe die richtige Konsistenz hat, einfach eine kleine Probe herausnehmen, abkühlen lassen und testen. Bei Bedarf ein bisschen mehr Öl in den Topf geben, um die Salbe geschmeidiger zu machen beziehungsweise … richtig! … Wachs, wenn die Salbe zu geschmeidig ist.

Sobald Du die für Dich richtige Konsistenz gefunden hast, den Topfinhalt in kleine, verschliessbare Gläser oder Tiegel abfüllen, auskühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Ohne Konservierungsmittel hält sich die Salbe etliche Monate…

Herzliche Grüsse,

Eure Sabine

 

 

 

Salbei – der Drops ist gelutscht

Salbei ist ideal, um sich selber einen Vorrat an Bonbons anzulegen, indem man die Bonbons selber herstellt. Dann weiss man zudem ganz sicher, was drin ist und was auf jeden Fall nicht darin ist. Die Herstellung ist denkbar einfach, der Genuss umwerfend und die Kosten sind minimal. Ich war einige Male dabei, wenn im Anbauland von Maple River Salbei das Kraut geerntet und getrocknet wurde – dieses einzigartige Aroma vergisst man nie, so schön belebend und intensiv ist es. Mit den Bonbons versiegeln wir dieses Aroma und heben es auf, um es als ganz besonderen Geschmack auf der Zunge wiederzuentdecken.

Seit etlichen Jahrhunderten wird Salbei wegen seiner besonderen Heilkraft von Medizinern eingesetzt. Hauptsächlich bei Erkrankungen der Atemwege und Erkältungen sowie Fieber. Von Tierärzten übrigens bis heute sehr gerne bei Hunden und Pferden gegen Reizdarm und zur Stärkung der Atemwege. Viele Pharmazeutika enthalten Auszüge des Salbeikrautes und Salbeipastillen sind legendär. Aber unsere Bonbons sind dann doch eher etwas für Naschkatzen, die zugleich etwas für Rachen, Hals und Atem machen wollen.

Wenn ihr euch einmal vor Augen haltet, was Salbeipastillen oder entsprechende Salbeiprodukte im Laden kosten, dann sollte man einfach eine halbe Stunde Zeit investieren, und Bonbons selber herstellen – zumal man den Geschmack so variieren kann, wie man es selber möchte. Wichtig: Auf Qualität des Salbei achten (Ölgehalt) und darauf, dass das Kraut keimfrei ist, damit man nicht das Gegenteil von dem erreicht, was man erreichen will. Ich vertraue dabei dem Kräuterdepot Europa von Maple River Nutrazeutika. Salbei ist der Hauptimport, der Ölgehalt ist hoch, die Kräuter sind hygienisch einwandfrei getrocknet und vor allem: keimfrei. Maple River Salbei gibt es als komplette Blätter, zum Beispiel für den Hund zuhause oder das Pferd auf der Wiese und für uns Naschkatzen als getrocknete, geschnittene, gebrauchsfertige Blätter. Ein ganzes Kilogramm geschnittene Salbeiblätter gibt es im Kräuterdepot Maple River schon für € 15,10 – und eine ansehnliche Deko-Box aus Weissblech ist gleich mit dabei, in welcher man die fertigen Bonbons aufbewahren kann.

Und so geht’s: Ihr nehmt 100g Zucker und lasst den bei höchster Temperatur schmelzen (Nicht weggehen, sondern rühren!). Sobald der Zucker geschmolzen ist, gebt ihr eine gute Handvoll der geschnittenen Blätter, das sind so circa 30g, hinzu, schaltet die Temperatur herunter, fügt je nach Geschmack und Vorlieben ein wenig Honig hinzu, einen Spritzer Zitrone schliesslich noch und das Ganze dann in einer Pralinenform oder Eiswürfelform aushärten lassen. Und schon kann man die Deko-Box mit herrlich aromatischen, chemiefreien Salbeibonbons füllen und sich daran vergreifen, wann immer man will….

In dem Sinne,
Ihre und Eure,

Sabine